„Der Zirkel, der macht“ am Samstag 10.5. 2014 Grindelallee 117 ab 22 Uhr

don mudra 14:46


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„Der Zirkel, der macht“ am Samstag 10.5. 2014 Grindelallee 117 ab 22 Uhr

don mudra 14:44

BON VISAGE
„Der Zirkel, der macht“ drängt nach vorne und bietet im Hamburger Frühling wieder Unterhaltung, Verwirrung, Erklärungen, Unerklärliches, Unmögliches. Die Frage, die es zu beantworten oder zu ignorieren gilt: wie lange laufen Sie bereits mit Ihrem Gesicht durchs Leben? Lange genug, schlägt der Zirkel als Antwort vor.

Wer die pure Freude am Gesichtsverlust erleben möchte, kommt am Samstag dem 10. Mai 2014 zu „Bon Visage“ – der 1. internationalen Gesichtstauschbörse. Der Name ist Programm, denn Face to Face werden Gesichter mit anderen getauscht. Das Ergebnis kann unter Umständen so gut gefallen, dass der Wunsch nach einem dauerhaften Gesichtswechsel akut wird. Eventuelle Rechte an fremder Physiognomie klären Sie bitte an der Bar.

Wir laden Sie hiermit ein, mit uns die Gesichtszüge entgleisen zu lassen und so zu feiern, dass uns die Folgen auch am nächsten Tag noch ins Gesicht geschrieben sind.

Musik: Sven Wegner, Karl Anders und Don Mudra

Bon Visage – Grindelallee 117 – 22 Uhr Samstag 10.5.2014 ab 22 Uhr


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Die lange Nacht der Solidarität am Samstag, den 12. April ab 20 Uhr

don mudra 11:53
Hallo!
Die lange Nacht der Solidarität ist ein dezentrales Spaziergangs-Festival in den Stadtteilen Altona, Sternschanze und St. Pauli in Hamburg. In dieser Nacht stellen die Akteure das breite Programm unter ein gemeinsames Motto, um Spenden zu sammeln und einen Schulterschluss gegen jegliche Unterdrückung zu demonstrieren. Jeder ist eingeladen sich einzubringen- die solidarischen Beiträge werden so unterschiedlich sein, wie die Beteiligten

http://die-lange-nacht-der-solidaritaet.org

Agitprop Punk Chor Altona Nord/Süd
Ästhetik fehlt bei Agitprop. Agitprop ist kommunikativ. Wir haben Texte von: Bert Brecht, Erich Franz Josef Degenhardt, Hannes Wader, Heike Doutine, Nicolas Born, Uwe Friesel, Uwe Timm, Ernst Busch.
Zum Mitmachen!
Los geht’s 20 Uhr vorm Atelier/ Galerie in der Norderreihe 63/ Ecke Holstenstrasse. So lange Leute unterwegs sind (open end).
Es wird für den Repressions-Soli gesammelt. (Bei schlechtem Wetter wird indoor gesungen!!)


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who the fuck is daft punk? The Don Mudras live im Komet

don mudra 14:40

https://www.youtube.com/results?search_query=don%20mudra&sm=3


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who the fuck is daft punk? The Don Mudras Live im Komet am 20.02.2014

don mudra 13:11


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The Don Mudras – Agit Prop Post Punk Live im Komet

don mudra 13:06

Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014Agit Prop Post Punk Komet 2/2014


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The Don Mudras in Konzert, Komet 20.02.2014

don mudra 13:15

*The Don Mudras * / Konzertperformance  am Donnerstag 20.02.2014
— Massenhysterie auslösender Agit Prop Post Punk —

*The Don Mudras*
machen die kleinste Kellerrevuebühne von St. Pauli
zum Ground Zero der Stadionhymne.
Don Mudra (voc)
K.-U. Eiserbeck (drums)
T. Kaukerat (persussion)

*ACAB-Riot-Loop*
Video-Schleife von Bronco Butzbach
(auf der hektargroßen Leinwand)

* Kellerbar *
hat geöffnet

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Komet Musik Bar
Tür: 21:30 Uhr
Eintritt: 4 E


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Thalia 2.0 mit Barbie,Ed, Selbstmord-Osterhase,Mein bester Freund,Fozzy Bär und Dr. No.

don mudra 18:18


* 1 kommentar

Stadtteilversammlung am 8. Februar

don mudra 14:18

Stadtteilversammlung


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Hamburg 2014 – Ist diese Stadt in guten Händen?

don mudra 12:38

80.000 Menschen in einem “Gefahrengebiet” unter Generalverdacht, Ausnahmezustand in vier Stadtteilen, eine Polizeiführung, die lügt, eine Polizeigewerkschaft, die Schusswaffeneinsatz fordert, und ein Innensenator, der nirgendwo politische Probleme erkennen kann – Hamburg hat sich in diesen ersten Tagen des neuen Jahres auf atemberaubende Weise gehäutet. Wo vorher eine weltoffene Hafenstadt mit liberaler Tradition zu sein schien, kommt nun ein autoritärer Stadtstadt zum Vorschein, der einiges mit dem Istanbul unter Erdogans AKP gemein hat.

Nicht wenige Bürger sind darüber schockiert. Andere wissen es schon lange: Der autoritäre Stadtstaat Hamburg ist nicht über Nacht entstanden, und schon gar nicht im Gefolge der Ausschreitungen um eine von der Polizei verhinderte Demonstration am 21.12.2013. Er existiert schon seit Jahren. Und zwar unabhängig von der politischen Färbung ihrer Senate: Ob Schwarz alleine oder Rot alleine, ob Schwarz-Schill oder Schwarz-Grün, alle haben immer auch mit dem Polizeirecht durchregiert – seit 2005 erlaubt es die „Gefahrengebiete“ –, wenn die politischen Beruhigungspillen nicht mehr wirkten.

Denn die größte Plage sind für die Senate nicht etwa die immer teureren Mieten, ausufernder Leerstand, rassistische Kontrollen von Migranten und Flüchtlingen durch eine eigenmächtige Polizei, Neonazi-Aufmärsche, die Geldverbrennung in sinnlosen Großprojekten oder die Privatisierung von städtischem Eigentum und öffentlichem Raum. Die größte Plage sind ihnen die Stadtbewohner, die auf diese Missstände hinweisen, die sich dagegen wehren, die ihre Stadt selbst gestalten wollen, weil sie unglaublicherweise die Idee vom „mündigen Bürger“ ernst genommen haben, weil sie sich als freie Menschen betrachten.

Für eine politische Klasse, die seit 30 Jahren die Stadt als Unternehmen im Konkurrenzkampf um Kapital, „Leistungsträger“, Touristen und Imagepunkte betrachtet, geht so viel zivilgesellschaftlicher Eigensinn gar nicht. Keine Konzernführung lässt sich schließlich von seinen Fabrik- und Lagerarbeitern in die Unternehmensstrategie reinreden.

Die sieht für Hamburg vor, Stadtteile zu „Business Units“ umzubauen: St. Pauli wird zum durchgestylten Entertainment-Park; Wilhelmsburg zur Erlebnis-Ausstellung für ein Schöner-Wohnen in einer Flusslandschaft; Altona zu IKEA-Town und damit zum Brückenkopf eines Global Player, der begonnen hat, ganze Stadtteile selbst zu bauen – wenn auch vorerst nur in Frankreich und in Großbritannien.
Bebauungspläne werden für die Investoren maßgeschneidert, wenn diese sie nicht gleich selbst aufstellen dürfen, wie im Falle der Esso-Häuser vorgesehen. Die Bewohner beruhigt dann eine private Quartiersmanagement GmbH, wie im Falle des Business Improvement Districts Reeperbahn vorgesehen. Die Stadt privatisiert ihre politischen Aufgaben, Stadtplanung wird zum Joint-Venture zwischen Unternehmen, von denen eines Hamburg heißt.

In so einer Stadt sind natürlich keine Flüchtlinge willkommen, die es aus den Elendsquartieren und Kriegsgebieten am Rande der Festung Europa hierher geschafft haben, weil sie für das Unternehmen Stadt keinen Mehrwert mitbringen. Also verwahrt es die Flüchtlinge in Containern und regelrechten Internierungslagern, bis es sie wieder in „Drittstaaten“ abschieben kann. Die derzeit „modernste Flüchtlingspolitik“ in Deutschland sieht der Erste Bürgermeister darin – derselbe Mann, der schon 2001 den Brechmitteleinsatz gegen mutmaßliche Dealer modern fand. Die vermutete die Polizei damals zuerst unter Menschen afrikanischer Herkunft. Auch Racial Profiling hat in Hamburg Tradition.

Der Erste Bürgermeister und sein Senat sind zudem mit einer erstaunlichen Machtfülle ausgestattet, die sie den Nazis verdanken. Im Großhamburg-Gesetz von 1937 wurde Hamburg zur „Einheitsgemeinde“. Das bedeutet: Die Bezirke sind keine eigenständigen Kommunen, und wenn dort die Bewohner mit einem Bürgerbegehren der Politik einen Strich durch die Rechnung machen, kann der Senat die Entscheidung der Bewohner für null und nichtig erklären. Das tut er regelmäßig, auch hier unabhängig von der politischen Färbung des Senats.

Wenn es darum geht, soziale und städtebauliche Missstände anzugehen, muss man den Senat und seine bezirklichen Handlanger jedoch zum Jagen tragen. Eigentümer lassen Häuser verfallen, bis sie abbruchreif sind? Da kann man nichts ändern, die Gesetzeslage lässt keinen Handlungsspielraum zu, heißt es. Die Mieten steigen und steigen? Da kann man nichts ändern, die Gesetzeslage lässt keinen Handlungsspielraum zu, heißt es. Auch beim Bleiberecht für Flüchtlinge nicht. Bei neuen Befugnissen für die Polizei hingegen ist erstaunliche gesetzgeberische Kreativität zu erkennen, da geht eine Menge.

Die eingangs gestellte Frage ist längst beantwortet:

Eine Stadt, in der mit dem Polizeirecht regiert wird, ist nicht in guten Händen.

Eine Stadt, in der über 80.000 Menschen der Ausnahmezustand verhängt wird, ist nicht in guten Händen.

Eine Stadt, in der Flüchtlinge interniert und abgeschoben werden, ist nicht in guten Händen.

Eine Stadt, in der Leerstand in Ordnung ist, Besetzungen von Leerstand hingegen kriminalisiert werden, ist nicht in guten Händen.

Eine Stadt, die von ihrem politischen Personal als Konzern geführt wird, ist nicht in guten Händen.

Eine Stadt, in der Bewohner nur zu verwaltende Objekte in der Konzernstrategie sind und nichts zu sagen haben, ist nicht in guten Händen.

Kurz gesagt: Hamburg ist nicht in guten Händen.

Und daran wird sich auch nichts ändern, wenn bei der nächsten Wahl der Senat eine andere Farbe bekommt. Ein Rücktritt der Hardliner Neumann, Kopitzsch und Born ist zwar dringend nötig, aber wir sollten uns keine Illusionen machen: Der Saustall des autoritären politischen Systems in Hamburg ist auch mit sämtlichen Klobürsten aus dem „Gefahrengebiet“ nicht mehr auszumisten.

Es muss ganz anders werden. Hamburg gehört in die Hände seiner Bewohnerinnen. Hamburg muss überhaupt erst einmal eine demokratische Stadt werden, und eine Stadt, die sich das Etikett „weltoffen“ noch verdienen muss. Das Recht auf Stadt muss für alle gelten, ohne Grenzen, ohne Einschränkungen.

Solange dies nicht der Fall ist, wird in Hamburg keine Ruhe mehr einkehren.

So könnte es anders werden: Hamburg 2022 – Stadt der Commons

nbo, 14.1.2014, CC BY-SA.

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Pressemitteilung des EA zur Demo am 21.12.13

don mudra 13:05

Pressemitteilung zur Pressekonferenz am 16.1.2014 in der Roten Flora

Published by ea-hh on 16/01/2014 | 2 Responses
Einsatzkonzept der Polizei am 21.12. war die Demonstration zu verhindern.

Die eingesetzten Einheiten hatten zudem offensichtlich den Auftrag möglichst viele Demonstrationsteilnehmer_innen zu verletzen, statt gesicherte Festnahmen zu machen. Die Zahlen der Fest- und Ingewahrsamnahmen gegenüber der großen Anzahl an Verletzten machen dies deutlich. (ca.20 Festnahmen und über 200 Ingewahrsamnahmen – allein aus dem Kessel in der Kastanienallee stammen über 200)

Es kam den ganzen Tag über zu Rechtsbrüchen durch die Polizei:

verbotener Einsatz von Tonfa und Schlagstöcken oberhalb der Schulter,
verbotener flächendeckender Einsatz von Pfefferspray,
massenhafter Freiheitsentzug – bis zu acht Stunden im Kessel Kastanienallee ohne ausreichende Rechtsgrundlage und ohne die vorgeschriebene Möglichkeit eine Toilette nutzen zu können.
Einzelne wurden bis zu13 Stunden festgehalten.
Zudem wurden Rechtsanwält_innen und Pressevertreter_innen massiv in ihrer Arbeit eingeschränkt und behindert, indem sie teilweise mittels körperlicher Polizeigewalt aufgehalten wurden.

Zu den Verletzten konkret:

Vorläufig kommen wir nach unseren Ermittlungen zu dem Stand, dass durch die Polizei 443 Personen verletzt wurden. Hinzu kommen mehrere hundert Personen, die aufgrund von Pfefferspray zu versorgen waren. 380 Personen erlitten leichte Verletzungen (d.h.: z.B. starke Unterkühlung nach dem Einsatz von Wasserwerfern, mit anschließendem stundenlangem Stehen im Polizeikessel, Platzwunden die nicht genäht werden mussten, flächige Schürfungen usw. Nicht erfasst sind: Prellungen und kleinere Wunden.).

Gesichert sind nach dem bisherigen Stand 63 Personen schwer verletzt worden (z.B. Bewusstlose, Mehrfachbrüche, Kopfverletzungen durch Tonfa- und Schlagstockschläge, Frakturen an Unterarmen, Hand, Finger- und Fußknochen). Von diesen Schwerverletzten sind mindestens 28 mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht worden, mindestens 40 Aktivist_innen sind in die Notaufnahmen der Krankenhäuser gebracht worden, einige von ihnen wurden stationär aufgenommen (Schädel-Hirn-Trauma, verdacht auf Wirbelsäulentrauma).

Selbst erfahrene Sanitäter_innen waren über die Masse und das Ausmaß der Verletzungen schockiert.

Dass an diesem Tag nicht noch schlimmeres passiert ist, ist allein den Teilnehmer_innen der Demonstration zu verdanken. Nach Auflösen der Demonstration durch die Polizei entstand beispielsweise in der Juliusstraße Ecke Schulterblatt über längere Zeit eine extrem beengte Situation. Die dort befindlichen Menschen wurden von Polizeikräften extrem eng zusammen­gedrängt und waren teilweise in Fahrradständern oder zwischen Autos verkeilt, so dass viele vor Panik in Tränen ausbrachen. Parallel setzten die Einsatzkräfte auch gegen wehrlose Personen in dieser Situation Pfefferspray ein. Eine Massenpanik konnte dank des besonnenen Verhaltens der Demonstrationsteilnehmer_innen verhindert werden.

Entgegen der Behauptung der Polizei war es auch Einzelpersonen nicht möglich sich aus dieser Situation zu entfernen. Die Beamt_innen im Schulterblatt verwiesen darauf sich in Richtung Juliusstraße zu entfernen, wohingegen die Beamt_innen in der Juliusstraße darauf verwiesen sich in Richtung Schulterblatt/Pferdemarkt zu entfernen. Faktisch bestand so über einen längeren Zeitraum ein enger Polizeikessel.

Zu den verletzten Polizeibeamt_innen:

Auch wenn wir für gewöhnlich eine Stellungnahme unsererseits dazu politisch nicht für sinnvoll erachten, haben wir uns entschieden aufgrund der medialen Ausschlachtung und Instrumentalisierung der verletzten Beamt_innen doch etwas dazu zusagen.

Wir wissen von zwei schwerer verletzten Polizist_innen, wobei die schwerste Verletzung durch einen Verkehrsunfall zustande gekommen ist, bei dem die betroffene Beamtin nicht angeschnallt war. Diese Verletzung hatte nichts mit dem eigentlichen Einsatzgeschehen zu tun. Unter den weiteren gemeldeten verletzten Beamt_innen, befinden sich einige, die sich vernünftigerweise durch eine Verletztmeldung dem Einsatz entzogen haben.

Im Zuge des Gefahrengebiets kam es permanent zu Überschreitungen der polizeilichen Kompetenzen wie: der Auflage sich nicht in Gruppen bewegen zu dürfen, zu nicht erlaubten Körperkontrollen, oder zu Aufenthaltsverboten für Anwohner_innen. Auch wurden Personen mittels Polizeigewalt zu Boden gebracht, nur um kontrolliert zu werden.

Das von der Polizeiführung angekündigte „Augenmaß“ hat sich in Maßnahmen gezeigt wie der Kontrolle eines 70-jährigen Gewerbetreibenden, der ebenso kontrolliert wurde, wie völlig szene­untypische Mittdreißiger. Letztere wurden der Lüge bezichtigt und erhielten ein Aufenthalts­verbot, als sie angaben, sie wollen im Schanzenviertel essen gehen.

Die eingesetzten Beamt_innen agierten von Tag zu Tag brutaler.

Mindestens 3 Aktivisten wurden schwer verletzt, zahlreiche weitere erlitten leichtere Verletzungen (schmerzhaftes Würgen, flächige Schürfwunden, Prellungen).

Die bei den Kontrollen beschlagnahmten bisher öffentlich benannten „gefährlichen Gegenstände“ sind mit Ausnahme der Feuerwerkskörper durchweg legal bei sich zu haben. Es handelte sich hierbei um Reizgas, das selbst von der Polizei zur Selbstverteidigung empfohlen wird, um Taschenmesser und auch um absolut lächerliche Dinge wie in der Tasche mitgeführte Sprüh­farbe, und die bekannte als „Schlagwaffe“ beschlagnahmte Klobürste).

Auch das Tragen von Halstüchern und Mützen, selbst in der Farbe Schwarz, stellt im Winter keinerlei Besonderheit dar. Dennoch benennt die Polizei all diese beschlagnahmten Gegenstände und Kleidungsstücke als Beleg des Erfolgs.

Durch das „Polizeigesetz“ und das „Gesetz über die Datenverarbeitung der Polizei“ ist der Polizeiapparat, losgelöst von politischer oder juristischer Kontrolle, selbst zum politischen Akteur geworden. Das stellt im Ansatz polizeistaatliche Strukturen dar. Die faktische Schaffung des Ausnahmezustandes im Gefahrengebiet haben wir erlebt. In den genannten Gesetzen wird aber auch der richterliche Vorbehalt z.B. beim Abhören von Telefonen oder beim Verwanzen von Wohnungen für einige Zeit ausgesetzt und die Polizei alleine kann über diese Maßnahmen entscheiden. Einen Polizeiapparat mit soviel Macht hat es hier seit 1945 nicht mehr gegeben.

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Article written by ea-hh


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FRANK EGEL: CATCH OF THE DAY BEST OF 2013

don mudra 16:50

CATCH OF THE DAY FOTOAUSSTELLUNG 18.01.2014 (8 Fotos)
FRANK EGEL: CATCH OF THE DAY BEST OF 2013
FOTOAUSSTELLUNG

Die Straßen von St. Pauli sind eine Oase wilder Vielfalt. Wie lange noch?
Fast täglich wird die Oase weiter trockengelegt und überbaut.
Menschen werden vertrieben, Freiräume werden verkauft.
Das bunte Leben in den Straßen wird überrannt von Touristen.
Frank Egel dokumentiert seit 2012 den rasenden Wandel St. Paulis aus der Sicht des heimischen Fotografen.
Jeden Tag fängt er ein neues Bild ein, den Catch of the Day.
Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, beim Bummeln – der Fotograf jagt die Bildern nicht, sie begegnen ihm in seinem Alltag.
So entsteht ein täglich wachsendes Foto-Logbuch mit bereits mehr als 3.000 Bildern über einen Stadtteil St. Pauli in Zeiten des Umbruchs.
Ein Jahr lang (bis 12/2014) wächst das Foto-Logbuch alle 2 Monate um 30 neue Bilder über ein Viertel, das es so nie wieder geben wird.

VERNISSAGE: 18.01.2014, 18 uHR
IN DER GALERIE TOONZAAL
HAMBURGER HOCHSTRASSE 2 20359 HAMBURG
AUSSTELLUNGSDAUER: 12 MONATE
IMMER MONTAGS: 14:00 – 20:00 UHRDjs:20:00 – 22:00 Don Mudra
22:00 – 00:00 Lucky Drama
00:00 – 02:00 Carla legt auf

NEU IM VIERTEL
Die Galerie “toonzaal” („Ausstellungsraum“, nl.) ist eine Non-Profit Galerie, die für alle Kunstrichtungen offen ist.
Sie wird betrieben von der Hamburger Niederlassung Yield Partners International B.V., einer niederländischen Internetfirma.
Die verzweigten Kellerräume der Kunstgalerie befinden sich tief unter dem Hein-Köllisch- Platz,
an der Grenze des alten St. Pauli zwischen Altona und Hamburg, zwischen dem zurückgedrängten St. Pauli Milieu
und den Refugees, inmitten der neuen Zeit mit ihrem rasanten Wandel, steigenden Mieten, und Immobilenspekulationen.
Die Galerie ist ein offener Raum für Künstler und Projekte aus aller Welt. Die Räume werden den Künstlern kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Auf verkaufte Werke wird keine Provision erhoben.
Finanziert werden die Ausstellungen größtenteils durch die Yield Partners International B.V. Einnahmen aus dem Getränkeverkauf auf den Vernissagen
werden für soziale Projekte und für die Finanzierung weiterer Ausstellungen verwendet.

GALERIE TOONZAAL
HAMBURGER HOCHSTRASSE 2, 20359 HAMBURG

Liebe GrüsseMudra
Galerie Don Mudra
Termin nach Vereinbarung
0175 511 40 16
info @ mudrarecords.de

www.40lifes.com/donmudra
www.mudrarecords.de
www.soundcloud.com/donmudra
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