“Zahlen” von Don Mudra

don mudra 12:50


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“Wörter” von Don Mudra

don mudra 12:49


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Der Zirkel der macht. Timeless Fitness- 3 Stunden Performance von Don Mudra

don mudra 12:29

Der Zirkel der macht. Performance von Don MudraDer Zirkel der macht. 3 Stunden Performance von Don Mudra


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Heimweh ohne Heimat

don mudra 13:01

Stoff auf Holz

Stoff auf Kunststoffplatte, ca. 100 x 70 cm


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Hamburg Tourismus weltweit (Auswahl)

don mudra 12:53

ECHT_Hamburg_2013_01.pdf

Faltblatt_Stadtportrait_dt_2014

Hamburg_Queer.pdf

HH Tourismus Monitoring

HHT_stpauli_dt_2014.pdf

Highlights_2014_dt


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Bebauungsplan Altona-Altstadt 59 Holstenstr.-Norderreihe-Thadenstr.

don mudra 12:30

altona-altstadt-59-begruendung

altona-altstadt-59-planentwurf


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Staat.Nation.Kapital.Scheisse.

don mudra 12:21


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Don Mudra auf Camping, Kücken, Stiefelschwanz

don mudra 13:21



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Schafft den Fussball ab

don mudra 12:29

Pünktlich zu Beginn der WM wirft Satiriker Jürgen Roth einen strengen Blick auf das Konstrukt Fußball und kommt zum Schluss: Der Fußball soll aufhören, denn er ist nicht mehr, was er war.

Der Fußball soll aufhören. Der Fußball soll abgeschafft werden.

Früher war der Fußball zwar auch kein keusches Vergnügen, er war keineswegs frei von Korruption, politischer Infiltration, Gier, aber das Fußballmilieu hinterließ doch meist den Eindruck eines harmlosen, nicht selten komischen Soziotops voller Gecken, Spitzbuben und Rumpel- und Rammel-Rhetoren.

Heute indes ist ausnahmslos alles Mist.

Die Stadien hatten einst den spröden Charme großer, lichter sozialdemokratischer Wurstkessel und Palaverstätten. Heute sind das wichtigtuerisch und rücksichtslos in die Gegend geklotzte Eventbunker mit VIP-Lounges für die herrschenden Parvenüs und Aasgeier, und das begeisterte und restlos konformierende Spießerkonsumentenpublikum lässt sich Getränkezahlkarten, Alkoholverbote und Permanent-PR-Lärmterror ohne das leiseste Murren gefallen.

Fans, früher oft etwas kauzige, bisweilen auch raufende, aber geerdete und noch zur Selbstbesinnung fähige Leidensgenossen, sind heute – mit Abweichungen – auf Führung und ihre Führer fixierte Wahnsinnige und potentielle Totschläger. Nach dem Abstieg von Dynamo Dresden aus der zweiten Liga hängten gewohnheitsmäßig randalierende Anhänger dieses sogenannten Vereins ein Transparent mit der Aufschrift “Ihr habt eine Stunde Zeit, unsere Stadt zu verlassen” auf. Wer das nicht, wie Spiegel Online, als “Krönung des Irrsinns” und als “Nötigung” oder einen “Aufruf zum Mord” interpretiert, ist so durch und durch gaga wie der gesamte Fußball.

Die Verbände. Was soll man zu diesen Versammlungen von Psychopathen noch sagen? In Brasilien finden seit Monaten in sämtlichen großen Städten Protestmärsche von Millionen Menschen gegen die WM statt, gegen unermessliche Sozialschweinereien, gegen Geldschiebereien, gegen die FIFA-Fußballdiktatur, und Herr Blatter, der Hegel des Weltfußballs, erklärt, der Fußball sei “Opfer seiner Beliebtheit und seines Erfolgs”. Um nun in einer unfassbaren Ron-Hubbard-artigen Wirrkopfrede auf dem FIFA-Kongress in São Paulo anzukündigen, in naher und noch strahlenderer Zukunft werde eine intergalaktische WM auf Alpha Centauri ausgetragen, unter der Schirmherrschaft, ist anzunehmen, von Rolex-Rummenigge und des laut Wolfgang Niersbach “absoluten Ehrenmannes” Franz Beckenbauer, der augenblicklich bedauerlicherweise Stadionverbot hat.

Der Fußball muss weg. Er muss aufhören.

Bei Spielern erkennbar war mal so etwas wie Eigensinn, ein persönliches Profil, eine individuelle Ausdrucksphysiognomie. Heute reden sie alle das gleiche bewerbungsseminaristische Verdeppungsdeutsch daher, sie sehen alle gleich aus (Tattoos und Gockelfrisuren sind musts), und sie spielen alle den gleichen obrigkeitshörigen Stiefel herunter – opportunistische, in Erziehungslagern zusammengestutzte Hochleistungsfanatiker mit der Anmutung von Muttersöhnchen-Cyborgs auf System-Fußballspeed.

Kennt noch jemand Rudi Michel, diesen zurückhaltenden Grandseigneur, der fünf Fußballweltmeisterschaftsendspiele kommentierte? Heute heißen alle, alle, alle Fußballreporter Wolf-Christoph Fuss und sind schamlose Sprach-Zerschreier und derartige Selbstvermarktungs-Aufdringlichkeitsclowns, dass man, ist man nicht vollends geistig ruiniert, zu welchem Schluss kommen muss?

Der Fußball muss weg. Es muss mit ihm ein Ende haben.

Und zuletzt die sogenannte Fußballkultur oder Fußballbegleitkultur. Ein Kumpel mailte mir kürzlich 51 Youtube-Links zu aktuellen Fußball-WM-Songs, von denen ein einziger unter Missachtung aller Kriterien für hörbare Musik gerade noch durchging.

Bereits die Namen dieser Hobby- und semi- bis professionellen Bands: PoKarl, Mallorca Cowboys, Einohrbill & Band, Die Gestiefelten Zwerge, Roboshit, Partybengels, Nik Ball, D11B, debilrockz, Die Partykapitäne, Germany Rockz, Los Rockos und so fort – es sprengt alle Dimensionen der Schande. Wie sie dann jedoch die Noten misshandeln und zusammenpappen, das wirft ernstlich die Frage auf, ob man die ganze Bagage dafür nicht verklagen kann – für die unbeschreiblichen, am Computer montierten Bauerntrampel-Diskostampfer, die Deutschrock-Stumpfsinnigkeiten mit Hymnen-Einsprengseln, die Ballermann-Fanmeilen-Partykloakenhits, den Spaß-Punkmüll, die Achtziger-Jahre-Wiedergängereien, den Rentner-Elektro-Sonderkehricht. Verflucht sei die digitale Technik!

Die Botschaften all der Versschmiede mit schwarzrotgoldenen Narrenkappen und in Volksgemeinschaftsgewändern? “Lasst die Fahnen weh’n!”, “Holt den Sieg!”, “Holt das Ding heim!”, “Wir schießen euch ab!”, jawoll, “Wir zeigen es der ganzen Welt”, na bitte, “Der Pokal wird wahr”, fürwahr, “Wir oder keiner”, “Wir singen Schwarz, Rot, Gold! Deutschland!!!”, “Wir stehen hinter unserer Farbe, ich und du, Schwarzrotgold!”, “Und wenn der Ball dann rollt, spielt nur noch Schwarzrotgold”.

Warum musste die Evolution die menschliche Sprache hervorbringen? Und die RTL-Trashtüte Melanie Müller, deren musikalischer Beitrag “Deutschland schießt ein Tor!” bis dato mehr als zwei Millionen Mal angeklickt wurde? Diese, Jennifer Lopez noch überflügelnd, nicht mehr schilderbare Zumutung, die ein User den “unerträglichsten WM-Song aller Zeiten” nennt?

Die Fußball-WM-Songs 2014 sind der finale Anschlag aufs Gemüt, eine ästhetische Generaldemütigung, eine kriminelle Versaubeutelung des öffentlichen Raums. Sie sind die Vertonung der Hölle und die Verschrottung der Welt.

Der Fußball muss aufhören, er muss abgeschafft werden.

“Der Fußball hat mit dem Fußball nichts mehr zu tun”, sagte mir unlängst der ungemein sympathische Slobodan Komljenović, ehemaliger serbischer Nationalspieler und Verteidiger von Eintracht Frankfurt.

Der Fußball soll aufhören. Er soll abgeschafft werden.


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Schafft den Fussball ab

don mudra 11:00

Audio Kommentar vom Deutschlandradio 15.6.14

Schafft den Fussball ab mp3

Liebe Grüsse


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Der europäische Einigungsgedanke und die Fußball-Europameisterschaft

don mudra 11:13

Dieser Text passt auch zur WM in Brasilien

Der europäische Einigungsgedanke und die

Fußball-Europameisterschaft

Kurzkommentar von Don Mudra am 12.06.2008 Tide Radio

Eines vorab: Genau wie der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk bin auch ich kein Fußballfan mehr.

Orhan Pamuk hält den Fußball in der Türkei für, “eine Maschine zur Produktion von Nationalismus, Fremdenhass und autoritärem Denken”.1

Ich gehe noch einen Schritt weiter und halte die gesamte Fußball-Europameisterschaft für solch eine Maschine, die Nationalismus, Fremdenhass und autoritäres Denken produziert.

Ich möchte nicht näher auf den deutsch-polnischen “Fußballkrieg” eingehen, den der Springer-Verlag mittels ihrer “Blöd-Zeitung” und der polnischen Zeitung “Fakt” angezettelt hat. Die Boulevardzeitung “Fakt” gehört seit 2003 auch zum Springer-Verlag und ist die größte polnische Tageszeitung.

O tempora, o mores, was für eine Fußballwelt. Der Springer-Verlag führt einen hauseigenen “EM-Krieg” gegen Polen und auf “BLÖD-Online” ging der Krieg dann mit Kroatien weiter.

Das ist genau die Richtige Methode um das trennende zwischen den Völkern zu fördern.

Wie Krebszellen sitzen die Nationalisten, die Rassisten, die Faschisten, die Kapitalisten und alle anderen Beteiligten im Gehirn der Fußball-Europameisterschaft und zerstören den letzten Rest von Fairness und Sportsgeist.

Sport und Geld, das ist wie gegen den Wind pissen. Nur der erste Platz zählt, alle anderen Plätze sind die angepißten. Es kämpfen sechszehn europäische Nationalstaaten gegeneinander und der Sieger wird mit vielen Millionen Euros belohnt und der Fan des Siegers, ist stolz wie der Sieger,und der Funktionär des Siegers ist stolz wie der Sieger,und die Nation des Siegers ist stolz wie der Sieger. Und alle zusammen sind sie die Besten in Europa und morgen in der Welt!!

So viel ich auch darüber nachgedacht habe, ich konnte keine Gründe finden, die die Fußball-Europameisterschaft zu einer Veranstaltung von Fairness und Sportsgeist oder Völkerverständigung und Brüderlichkeit macht.

Für Nationalisten, Rassisten und Kapitalisten ist die Fußball-Europameisterschaft ein idealer Ort, für Ideologien jeder Art, für Hass und Gewalt und für eine unbeschreibliche Verkommererzialisierung des Sports und der Freizeit.

Bei so einen Event, sind die Ordnungskräfte nicht weit weg und da werden auch schon mal Grundrechte außer Kraft gesetzt und Massen von Polizisten eingesetzt, um die mit Nationalfahnen schwingenden und Nationalhymnen gröhlenden Europäer auseinander zuhalten, aber nicht weil sie der Europäische Einigungsgedanke treibt, sondern genau das Gegenteil treibt sie an: Der Europäische Spaltungsgedanke mit Nationalismus, Fremdenhass und autoritärem Denken.

Die Ur-Idee Europa, gedacht als ein förderales Staatsgebilde, das über eine vom Europäischen Parlament kontrollierte Regierung und eine eigenständige Verfassung verfügt, ist schon vor langer Zeit auf dem Friedhof der Geschichte begraben wurden.

Nein, ein Europa der Nationalstaaten will ich nicht und die dazu passende Fußball-Europameisterschaft will ich auch nicht, denn das ist doch wohl klar: Nationalstaaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen.

1 n-tv, 1. Juni 2008


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Gute Nachricht vom FBI: Die Besten der Besten kiffen

don mudra 15:06

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) ist der Inlandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten mit Zuständigkeiten in der Terrorismusbekämpfung und der Spionageabwehr und dem Schutz vor Cybercrime. Es untersteht dem US-Justizministerium. Bis heute waren Personen, die in den vorhergehenden drei Jahren Marihuana konsumiert hatten, von der Einstellung ausgeschlossen. Da jedoch allein in diesem Jahr das FBI 2000 neue Mitarbeiter einstellen will und ein großer Teil der Neueinstellungen sich der digitalen Verbrechensbekämpfung widmen soll, muss sich das FBI von der bisherigen Regelung verabschieden, da es in den USA nicht genügend IT-Spezialisten gibt, die nicht kiffen.

Da das FBI offenbar erhebliche Schwierigkeiten hat, genug IT-Fachkräfte für ihre Cybercrime-Abteilung zu finden, erwägt Comey, die strikten internen Bestimmungen zum Konsum von Marihuana seiner Mitarbeiter zu lockern. Comey sagte gemäß des Artikel „FBI-Direktor Comey: Wir können nicht genügend Programmierer aufgrund der Nulltoleranzregeln bei Marihuana finden“ im Wall Street Journal bei einer Konferenz in New York: „Wir müssen exzellente Arbeitskräfte einstellen, um mit den Cyberkriminellen mithalten zu können, und manche dieser ‘Kids’ rauchen eben gerne Gras auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch.

Offenbar hat der Direktor des FBI erkannt, dass Kiffen nicht dumm macht, sondern, dass die Besten der Besten eben auch kiffen.

In zahlreichen Medien wurde in den letzten Jahren berichtet, dass Kiffen dumm mache. So berichtete der Sender n-tv am 28. August 2012 „Unwiderrufliche Schäden – Cannabis macht dumm“, der Stern am 27. August 2012 „Studie zu Cannabis-Konsum:  Wer ständig kifft, wird dumm“, der Tagesspiegel am 28. August 2012 „Erste Langzeitstudie: Kiffen macht dumm“, die Hamburger Morgenpost am 1. März 2013 „Schwere Gehirnschäden – Prof. Thomasius: „Cannabis macht Menschen dumm“, der Fokus am 27. August 2012 „Langzeitstudie – Kiffen lässt IQ schrumpfen und macht dumm“ und die Welt am 27. August 2012 „Wissenschaftlich bewiesen – Kiffen macht dumm“. Jedenfalls scheint dies gemäß den Erkenntnissen des FBI nicht für IT-Spezialisten zu stimmen. Vielleicht sollten sich die Redakteure oder Redaktionen der hier erwähnten Medien den CNN-Redakteur Sanjay Gupta zum Vorbild nehmen, der sich am 9. August 2013 auf der Website des Senders CNN unter dem Titel „Why I changed my mind on weed“ (Weshalb ich meine Meinung zu Gras änderte) mit der Bitte an die Öffentlichkeit wandte, man möge ihm verzeihen, dass er bislang so unsachlich über Cannabis und insbesondere über Cannabis als Medizin berichtete. Wörtlich heißt es:

We have been terribly and systematically misled for nearly 70 years in the United States, and I apologize for my own role in that.“ (Wir wurden in den USA schrecklich und systematisch für nahezu 70 Jahre in die Irre geführt, und ich bitte um Verzeihung für meine Rolle, die ich dabei gespielt habe.)

Quelle: TAZ Blog 25.5.14

In diesem Sinne-lass qualmen!!!

Don Mudra

Quelle: TAZ Blog 25.5.14


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