25 September 2009
“Bernard Nocht Quartier”
Hallo!
Die öffentliche Anhörung zum Thema “Bernard Nocht Quartier” war mal wieder ein Witz.
Die Investoren Köhler und von Bargen haben sehr kurzfristig zu dieser Veranstaltung eingeladen. Sie wollten ihre Pläne vorstellen und mit den AnwohnerInnen in einen Dialog treten. Die Pläne sind schon lange genehmigt.
Die Veranstaltung wurde von den AnwohnerInnen
nach einer Stunde beendet. Ein Dialog sollte immer ergebnisoffen sein und das ist bei dem “BNQ” nicht der Fall.
Liebe Grüsse
Mudra
HAMBURGER ABENDBLATT vom 15. JUli 2009:
St. Pauli ist laut “Financial Times” das neue Soho
Verpufft? Die Reeperbahn wird cool
Von Vanessa Seifert 15. Juli 2009, 04:00 Uhr
Puffs und Partys, Kunst und Kneipen, Lukullus und Lofts: Willkommen auf der Reeperbahn, der heißesten Ecke der Stadt - pardon, der Welt! Schreibt die britische “Financial Times”, die als Wirtschaftszeitung wissen muss, was gerade hoch gehandelt wird. St. Pauli sei “the next neighbourhood”. Was so viel bedeutet wie: Der Kiez kommt - der Höhepunkt (der Immobilienpreise) ist noch nicht erreicht.
Hamburgs Partymeile sei ein bisschen wie die einst so verruchte Bourbon Street in New Orleans. Natürlich bevor Hurrikan Katrina das bunte Treiben im historischen French Quarter abrupt beendete … Das Amüsierviertel, in dem nicht allein die Südstaaten-Schwüle die puritanischen Gemüter in Wallung brachte, hat sich längst vom Armenhaus zum Lieblingsplatz der Wohlhabenderen gewandelt.
Genau wie Soho in London - womit es St. Pauli auch locker aufnehmen könne, meint die “Financial Times”. Das “In-Viertel” zwischen Oxford Street und Piccadilly Circus ist mittlerweile so hip, dass selbst der englischen Sprache die Wörter wegbleiben. Also muss eine Anleihe aus dem Deutschen her, das bisher eher mit “Kindergarten” und “Angst” in den angelsächsischen Sprachraum eingezogen ist. Londoner Yuppies steigern ihre Euphorie für Soho derzeit mit der Beschreibung “ueber-cool”.
Ja, Bertolt Brecht wäre überrascht. Siedelte er doch seine “Dreigroschenoper” im Soho des 18. Jahrhunderts an. Einem Sündenpfuhl, in dem die Bettler bettelten, die Diebe stahlen, die Huren hurten. Ein Treffpunkt für Außenseiter, den dann die “Insider” entdeckten - und alle, die welche sein wollten. Zwischen Tabledance-Schuppen und Tattoo-Studios machten Kaffeeketten und Edelrestaurants auf. Ein Stadtteil, der früher vor allem im Licht der Dunkelheit erstrahlte, wurde fürs bürgerliche Tagsüber aufgemotzt.
Diese Entwicklung sagt die “Financial Times” nun auch für die “rote Meile” vorher. In den vergangenen fünf Jahren seien die Kaufpreise für Wohnungen um mehr als 22 Prozent gestiegen. Das neue St. Pauli habe mit “St. Aufsmauli” keinen Schlag mehr zu tun. Junge Familien würden künftig dort die große (bürgerliche) Freiheit suchen. Als Vorbild wird die Schanze angeführt, deren Wandlung gern mal mit Protest gefeiert wird.
In Soho hat Paul McCartney übrigens seinen Musikverlag. Früher war er mit den Beatles auf dem Kiez. Als St. Pauli noch nicht “cool” war. Sondern nur echt.
was sagst du dazu
24 September 2009
No “BNQ”
LAUT & DEUTLICH gegen das “Bernhard Nocht Quartier”
Zeigt deutlich was ihr von den Plänen haltet!
Werdet laut, kommt zahlreich!
Do. 24.09., um 17.30 Uhr,
Caféteria der Ganztagsschule St. Pauli
Bernhard-Nocht-Straße 12.
Liebe Grüsse
Mudra
was sagst du dazu
22 September 2009
Hammer Doku!
Nur leider ziemlich lang. Geht über 2 Stunden. Auch schon etwas älter, kennen einige bestimmt schon, ..
Der Kern aller Probleme in unserer Welt ist das Geldsystem, welches einen unendlichen Schuldensog erzeugt und uns zwingt alle Entscheidungen und Handlungen in unserem Leben nach finanziellem Profit auszurichten. Dadurch verschwenden wir (bewusst und unbewusst) einen großen Teil unserer Energie mit selbstsüchtigem, korruptem Verhalten, anstatt in Freiheit die gemeinsame Entfaltung der Menschheit im Einklang mit der Natur genießen zu können. ..

Und hier die Bewegung dazu:
http://thezeitgeistmovement.com/
was sagst du dazu
No “BNQ”
LAUT & DEUTLICH gegen das “Bernhard Nocht Quartier”
Zeigt deutlich was ihr von den Plänen haltet!
Werdet laut, kommt zahlreich!
Do. 24.09., um 17.30 Uhr,
Caféteria der Ganztagsschule St. Pauli
Bernhard-Nocht-Straße 12.
Liebe Grüsse
Mudra
was sagst du dazu
21 September 2009
Die Hobbykulturthek, heute: Üsküdar
Heute in der Serie, die nie aufhören wird: Eine kleine Back-Stube am oberen Ende der Wissmannstrasse, Neukölln und sein zugehöriges Pendant in der sog. Heimat.:

Diesmal ist es keine Stadt, sondern ein Stadtteil, undzwar von ..
![]()
.. na, wer weiss es?
look here also
nun was kann über Üsküdar sagen..
Es gibt ein altes Volkslied, welches ich in der Grundschule
gelernt habe/singen musste:
“Üsküdar’a gideriken ..” (= Auf dem Weg nach Üsküdar)
und hier in der modernen neu-fassung, oder sowas:
ja und als ich mal eines Tages so die Talstrasse in Hamburg entlangschlendere seh ich doch diese Platte hier im Schaufenster eines Ladens für Rockinstrumente deren Vorbesitzer bestimmt nicht altgeworden sind:

und so hört sich das bei denen an:
2 kommentare
Öffentliche Anhörung IKEA
Hallo!
Die Ikea Bürgeranhörung ist jetzt online
mit dem brandneuen Anti-Ikea Song von Zerstoerer!!
und natürlich auch gucken auf
http://www.feuerloescher-tv.com
Liebe Grüsse
Mudra
1 kommentar
18 September 2009
Scheisse, so’n Leatherman hab ich auch oft dabei ..
.. sollte wohl mein liebstes Spielzeug lieber Zuhause lassen ..:
http://www.alios.org/blog/2009/09/mein-festnahme-bei-der-freiheit-statt-angst-2009/
Meine Festnahme – Freiheit statt Angst oder eher Angst statt Freiheit
… .Während er den Inhalt meines Rucksacks untersuchte (eine Regenjacke, eine Wasserflasche) fragte er, ob ich irgendwelche spitzen Gegenstände mit mir führte. Tatsächlich hatte ich – wie immer – mein Leatherman Tool, eine Art Multifunktionswerkzeug, im Rucksack. …
Nach dem ich anschließend wieder in eine Zelle gesperrt worden war, begann das lange Warten. Von Zeit zu Zeit wurde die Tür kurz geöffnet und direkt wieder geschlossen – bei jedem Mal dachte ich, es würde nun endlich weiter gehen und ich würde endlich erfahren, was mir eigentlich vorgeworfen wurde, dem war aber leider nicht so. Als wieder einmal die Tür geöffnet wurde, fragte ich schnell nach der Uhrzeit – es war mittlerweile 16.15 Uhr. Ich saß also mittlerweile seit fast 4 Stunden fest und wusste immer noch nicht, warum. Es muss etwa 17.00 Uhr gewesen sein, als ich endlich aufgefordert wurde, mitzukommen. Meine Hoffnung nun endlich mit einem Ermittler sprechen zu können um den ganzen Sachverhalt aufzuklären, wurde aber leider wieder enttäuscht. Stattdessen wurde in einen Raum, ein Stockwerk tiefer, zum “LKA Berlin Erkennungsdienst” geführt. …

was sagst du dazu
17 September 2009
IKEA in Altona
Die öffentliche Anhörung zum Thema IKEA war ein Witz. Die Politiker waren nicht vorbereitet. Kein Lärmgutachter und kein Baureferent vor Ort. Nur Bla-Bla-Blubber.
Herr IKEA sagte:”Wenn das Bürgerbegehren sich gegen IKEA ausspricht werden sie nicht bauen.” Das war die einzige interessante Aussage
was sagst du dazu

