2. Offener Brief zum ev. Kirchentag 2013

don mudra 13:42

Guten Tag,

ich möchte jetzt nicht weiter auf die ca. 10 Milliarden Euro staatlicher Zuwendung pro Jahr an die christlichen Kirchen eingehen.

Ich frage Dich und alle anderen Christen, wer die 25 Milliarden Euro Entschädigung für die hunderttausende Heimkinder bezahlen soll, die in überwiegend evangelischen und katholischen Kinderheimen systematisch missbraucht, misshandelt und ausgebeutet wurden.

Die Hamburger Evangelische Kirche könnte mit gutem Beispiel vorangehen und die 18,5 Millionen Euro für ihre Kirchentags - Party im Jahr 2013 den oben genannten Heimkindern als Entschädigung auszahlen.

Ich schaue mal in die Zukunft und prognostiziere, dass die 25 Milliarden Euro Entschädigung vom Steuerzahler aufgebracht werden.

Seit dem es die drei monotheistischen Religionen ( Juden, Christen und Islam) gibt, also ca. 2500 Jahre, ist das Leben auf der Erde immer gewalttätiger geworden, es gibt immer mehr Hunger und Unglück auf der Welt. Neid, Gier, Egoismus, Hass, Zynismus, Konsumterror, Drogensucht, Beziehungsunfähigkeit, Kindermorde, Ehrenmorde, Perversion, Zerstörung des Weltklimas, Finanz-und Bankenkrise, grenzenlose Armut und grenzenloser Reichtum. Millionen von Kriegs-und Wirtschaftsflüchtige stehen an den europäischen christlichen Grenzen und sind nicht erwünscht. Vor unseren christlichen Grenzen, ertrinken, verhungern Menschen, die ein klein wenig von unserem christlichen Wohlstand abhaben möchten. Das ist keine europäische christliche Nächstenliebe.

Die Frage muss erlaubt sein: Wofür braucht die Menschheit noch Religionen? Brauchen die Menschen nur für ihr eigenes, kleines, privates Wohlbefinden die Religionen? Als beliebiges Seelenweelness, mit etwas Christentum, etwas Buddhismus, eine wenig Esoterik und anderen Hokus- Pokus.

Ach, wir sind doch alles nette Menschen und gute Kerle. Ostern, Pfingsten und Weihnachten sind die Kirchen voll mit Teilzeitchristen und der Gottesdienst ist eine Mischung aus Oktoberfest und Bauernhochzeit. Und nach den Feiertagen ist es erst mal vorbei mit dem Glauben.

Religion ist bei den meisten Christen, die Einhaltung des Festkalenders. Das sind diese “Drei-Tage-Christen” (Ostern, Pfingsten,Weihnachten), die Religion als Folklore und als eine gewohnheitmässigen Alltagsgestaltung betrachten.

Nein, vielen Dank. Mit diesen religiösen Sekten möchte ich nichts zu tun haben. Selbstbewusste, nachdenkliche Menschen brauchen keinen Gott, der ihnen sagt was gut und schlecht ist.

Das ist mir schon lange ohne Religion bekannt und mein Vorschlag an alle Christen: Kirchentage zu Suppenküchen!!!

Liebe Grüsse
Don Mudra


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Dockville Festival und Lärm

don mudra 12:40

Guten Tag,

zum Thema DOCKVILLE Festival und Lärm, hat der Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel am 09.06.2009 beschlossen, das die Konzerte auf der Hauptbühne am Freitag um 23.30 Uhr , am Samstag um 24 Uhr und am Sonntag um 22 Uhr enden. Das “Nebenprogramm auf den Nebenschauplätzen” soll um 4 Uhr enden.
“Zum Schutz der Anwohner wird eine Lärm-Hotline eingerichtet; es werden besondere technische Vorkehrungen zur Lärmreduzierung getroffen; die Veranstalter stehen im ständigem Kontakt zum benachtbarten Krankenhaus Groß Sand. Die Polizei und das Ordnungspersonal sind mit zahlreichen Helfern zur Stelle und werden ein wachsames Auge auf etwaige kriminelle Machenschaften auf dem Camping-und Festivalgelände halten”.

Quelle:Dringlichkeits-Antrag des Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel
Drucksache 19/65/09 vom 09. Juni 2009


* 1 kommentar

Offizielle Anfrage an den Hamburger Senat

don mudra 14:02

An den Hamburger Senat
Rathausmarkt
20095 HH

Per Fax . 42 83 12 403

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Pressestelle der Senatskanzlei konnte auf meine Fragen zum Kirchentag 2013 keine Antworten geben.
Deshalb wende ich mich offiziell an den Hamburger Senat.

Folgende Fragen habe ich noch:

1. Der Zuschuss für die Kirchentage ist abhängig von der Haushaltslage.
Die Stadt Hamburg wird in den nächsten 4 Jahren ca. 3 Milliarden Euro weniger an Steuern einnehmen als geplant.
Das ist die Prognose des Finanzsenators Michael Freytag vom 27. Mai 2009. (Hamburger Abendblatt)
Warum bewilligt der Senat, ungeprüft, in Zeiten schlechter Haushaltslage, der Evangelischen Kirche einen
Zuschuss von 7.5 Millionen Euro, plus Sachleistungen?

2. Die 5 Tage Kirchentag kosten laut Finanzplan der Evangelischen Kirche 18.650.000,00 Euro (18,65 Millionen Euro)
Davon sind 7,5 Millionen Zuschuss vom Steuerzahler.
Wofür werden diese 7,5 Millionen verwendet?

3. Die Betriebs,-Verwaltungs-und Personalkosten sollen laut Finanzplan der Ev. Kirche für 5 Tage Kirchentag
5,4 Millionen Euro betragen, Die Veranstaltungskosten sollen 7,8 Millionen Euro betragen.
Wie sehen Sie die enormen Personal-und Veranstaltungskosten?

4. Verfassungsrechtlich ist der Zuschuss an die Kirchentage kritisch zu sehen. Stichwort: Staatliche
Neutralitätspflicht.
Wie steht der Senat dazu?

Vielen Dank und freundliche Grüsse
Don Mudra


was sagst du dazu

Peng,peng Peymann oder Intendanten zu Praktikanten

don mudra 13:07

Hampelmann/Hampelfrau Theater am 18.6.2009 bei der RODIYSSEE im Komet.

413123


was sagst du dazu

Offener Brief zum Ev. Kirchentag 2013

don mudra 17:34

Hallo,
am 13. Mai 2009 hat die Hamburger Bürgerschaft, auf Antrag der SPD, einstimmig!! beschlossen, den Evangelischen
Kirchentag 2013 mit 7,5 Millionen Euro zu bezuschussen. (Das sind ca. 45 % der Gesamtkosten !!)
Siehe Drucksache 19/2574, Einzelplan 1.1. Senat.
Es ist nicht einzusehen, das mit Steuergeldern der Ev. Kirchentag finanziert wird.
Stichwort: Trennung von Kirche und Staat.
Mit freundlichen Grüssen
Don Mudra

Haushaltsplan 2009/2010 – Haushaltsjahr 2009 – Einzelplan 1.1 Senat: Deutscher Evangelischer Kirchentag 2013 in Hamburg - hier: Nachbewilligung einer Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 7,5 Mio. Euro beim Titel 1100.684.04 (neu): „Zuschuss zur Durchführung des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2013 in Hamburg“


* 3 kommentare

 

 

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